Naturfreunde Troisdorf

2010

 

Willkommen bei der
Bürger
Initiative
Naturfreunde
Troisdorf

Wir fordern den Erhalt des Spicher Waldes als Naherholungsgebiet!

Wir sind gegen den Ausbau der Deponiestraße und gegen Giftmülltourismus!

aktualisiert am: 11.05.2010

Letzter Stand der Unterschriftenzählung war 8.278!!!

hiervon CDU: 2.712, Naturfreunde: 5.566


WDR Fernsehbeitrag

Lokalzeit Bonn vom 14.12.2009

hier klicken:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/12/14/lokalzeit-bonn-deponie-ausbau.xml

„Giftmüll“

von Adele Wischner


Nun, man hat es ja erfahren,

das, geplant im Spicher Wald,

statt Natur hier zu bewahren

noch mehr Giftmüll lagert bald.


Der Protest hat sich erhoben,

zornig sind Mann, Frau und Kind,

dass die Herrschaften ganz oben,

wieder mal so gierig sind.


Und schon längst beschlossen haben:

„Hier wird unser Ausflugsziel,

für Europas Gift' ge Gaben“.

Geld zu scheffeln ist das Ziel.


Kein Problem, man sitzt ja selbst gar

in Düsseldorf und Berlin,

oder Hennef, wie Herr Lindlar.

Dort kommt Troisdorfs Dreck kaum hin.


Wie passt dies zur Regionale,

wie passt es zum „Grünen Band“,

wenn grad' hier, in diesem Falle,

Giftmüll sickert durch das Land?


Ganz egal, ob unser Wasser

uns' re Böden bald verseucht.

Ganz egal dem Steuerprasser,

dass schnell nichts mehr kreucht und fleucht


wenn es gilt, Geld einzuholen,

über jedes Bürgers Kopf.

Nein, das ist zu unverfroren!

Leute fasst Euch an den Schopf.


Wasser hatte niemals Balken,

findet immer seinen Weg.

Und das Unheil zu verwalten,

wird zu schnell zum Sakrileg.

Große Demonstration des ÜBS

mit Unterschriftenübergabe an

Bürgermeister Herrn Jablonski

23.01.2010

Ein voller Erfolg, es kamen rund 1000 Menschen - trotz arktischen Temperaturen!

Der WDR hat berichtet, Radio Bonn-Rhein-Sieg auch und das Presseecho war grandios!!!

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Wir feiern erst später

Die Geschäftsführer der Evonik Degussa Immobilien GmbH & Co.KG mit Sitz in Marl, Karl-Heinz Franke, Dr. Christine Ziegler sowie Vertreter der Firma MINERALplus GmbH kommen jetzt auf Grund unseres Protestes zu dem Ergebnis:

„Da uns ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn in der Region wichtig ist, werden wir die beantragte Öffnung der Deponie für EU-Konzernabfallmengen unter Aufrechterhaltung des übrigen Antrags zurücknehmen“. Dies ist leider kein Grund zum Feiern.

Der Konzern wollte von einem einzigen Evonik-Standort in Antwerpen Sondermüll nach Spich bringen. Es wurden 15.000 to/Jahr Müll aus konzerneigen Standtorten aus der EU beantragt. 

Die Meldung des Verzichts auf den EU-Müll entpuppt sich als faules Angebot - und ist wahrscheinlich im voraus als Verhandlungsmasse eingeplant gewesen. Viele Standorte in Deutschland liegen sogar weiter weg als Antwerpen und der Mülltourismus bleibt, ob er nun aus Belgien oder Deutschland kommt. Da die Stadt Troisdorf im Jahr 1986 einer Werksdeponie zugestimmt hatte, bleibt unser Protest gegen die Evonik-Pläne! Wir wehren uns gegen eine öffentliche Deponie!


Protest

Unsere Wut und unser Ärger richtet sich gegen die Erweiterung als öffentliche Deponie und wird durch die EU-Rücknahme (eines einzigen Standortes) nicht gemindert. Zur Zeit ist die Deponie unwirtschaftlich. Wenn aber die Deponie durch deutschlandweiten Mülltourismus gefüllt werden würde, würden täglich ca. 40 LKWs dorthin an- und abfahren.

Ein Überblick, ob die Deponie sicher ist, ist für uns noch lange nicht erbracht, es tun sich immer mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Wir haben mittlerweile erhebliche Bedenken, was die Sicherheit angeht.

Wir Naturfreunde können uns mit dem Angebot nicht zufrieden geben! Wir haben 6 Forderungen formuliert, die auf Seite Bürgerprotest gegen Giftmüll nachzulesen sind.

6 konkrete Forderungen der Bürgerinitiative zur Sondermülldeponie auf Seite Bürgerprotest gegen Giftmüll

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